
Um eine perfekte Aufnahme zu erhalten, muss man die Kamera der Umgebung anpassen, oder die Umgebung der Kamera. Im einen Fall wird etwa die Belichtungsmessung abstimmt, im anderen die Beleuchtung verbessert. Dank Photoshop & Co. hat man noch eine weitere Chance, indem man das Foto nachträglich optimiert. Natürlich zaubern sie keine Details her, wo der Bildsensor keine aufgezeichnet hat. Doch auch wenn beispielsweise ein überbelichtetes Foto ausgeblichene Stellen aufweist, kann man oft noch Details herauskitzeln. So verbessert macht es dauerhafte Freude, wenn man es ausbelichten lässt und ins Fotoalbum aufnimmt.
Der Tipp nutzt leistungsfähige Werkzeuge, die aber selbst für Laien kinderleicht zu bedienen sind. Man wird also nicht mit Reglern und Abfragen konfrontiert, sondern kommt mit wenigen Klicks zurecht. Er ähnelt nebenbei einer Funktion von Photoshop CS namens "Tiefen - Lichter", ist aber universell einsetzbar.
Das Vorgehen ist zwar anhand des Bildbearbeitungsprogramms Adobe Photoshop 7.1 erläutert, doch lässt er sich auch etwa in Gimp nachvollziehen. Dazu werden am Ende entsprechende Hinweise gegeben.
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| Die verdoppelte Bildebene erhält die Ebeneneigenschaft "Multiplizieren". | |
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| Aus dem kontrastreichsten Farbkanal bastelt man mit einem Klick eine Maske. Sie legt sich so übers Bild, dass nur ausgebleichte Regionen verbessert werden. | |
Auf bereits ausreichend farbige Flächen wirkt sich die Ebeneneigenschaft Multiplizieren" kaum mehr aus, während nur die hellen Stellen intensiviert werden.
Tipp 1: Der Effekt lässt sich noch verbessern, wenn man die schwarzen Anteile der Schutzschicht verstärkt. Auf diese Weise werden bereits zufrieden stellende Bildregionen besser bewahrt und nur die mangelhaften korrigiert. Die Ebenenmaske ist frei bearbeitbar, wenn man die Alt-Taste drückt und gleichzeitig auf das schwarzweiße Viereck rechts neben der Ebenenminiatur klickt. Im Menü "Bild - Einstellungen - Tonwertkorrektur" wird es abschließend kontrastiert, indem man insbesondere den linken schwarzen und bei Bedarf den rechten weißen Regler etwas nach innen schiebt. Sobald man den Modus durch einen Klick auf die Ebenen-Miniatur wieder verlässt, ist der Effekt zu sehen.
Tipp 2: Wenn wie in Tipp 1 beschrieben eine präzise Maske erstellt wurde, sind noch mehr Details herauszuholen, indem man die Korrekturebene mehrfach aufträgt. Dazu muss sie nur beliebig oft auf das Symbol mit dem Notizzettel gezogen werden. Je stärker sie sich vermehrt, um so mehr intensiviert sie den Effekt.