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Probleme bei der Bildübertragung?

Probleme bei der Bildübertragung?

USBFotografen mit neueren Kameramodelle von Canon oder Fujifilm wundern sich oft, wenn sie ihr Gerät mit einem Computer verbinden. Denn es taucht nicht wie gewohnt neben der Festplatte C: oder dem CD-Brenner D: als so genannter Massenspeicher auf, sondern wird extra aufgeführt.

Benutzer, die sehr an ihren gewohnten Arbeitsschritten hängen, verwirrt dieses Verhalten. Und oft werden unsinnige Ratschläge gegeben, was zu tun ist, falls es zu Problemen kommt. Dabei ist alles halb so wild und die Kamera lässt sich genauso gut verwenden wie zuvor.

Dass Kameras nicht mehr wie gewohnt erscheinen, verursacht ein Übertragungsverfahren, das die Firmen Canon und Fujifilm neuerdings durchgängig einsetzen und andere Hersteller wahlweise anbieten. Statt des häufigeren USB Storage Protocols verwenden sie das Picture Transfer Protocol. Dieses Verfahren wurde von der International Imaging Industry Association entwickelt, um Bilder zwischen Digitalkameras und anderen Geräten wie Computern oder Druckern auszutauschen.

PTP ist nicht alleine auf USB-Verbindungen beschränkt. Es funktioniert auch mit Firewire-Kabeln sowie drahtloser Infrarot- und Bluetooth-Übertragung.


Vorteile von PTP

Letztendlich ändert sich für den Benutzer kaum etwas, PTP besitzt sogar Vorteile. Grundsätzlich gilt:


Was nimmt der Benutzer von PTP wahr?

Auswahl Explorer Photoshop
Ein Fenster bietet automatisch einige Hilfsprogramme an, sobald ein Gerät eingesteckt wird. Im Windows Explorer wird die Kamera gesondert aufgeführt, doch kann wie gewohnt auf ihre Speicherkarte zugegriffen werden. Auch wenn man Programme wie etwa Photoshop aufruft, ist der Inhalt der Kamera problemlos zu öffnen.

Die Kamera erscheint ebenso wie früher im Windows Explorer. Nur eben nicht als Laufwerksbuchstabe, sondern wie im Screenshot gezeigt unter ihrem Namen.

Doch muss man nicht einmal den Explorer benutzen, wenn man die Bilder auf der Festplatte sichern oder direkt bearbeiten will. Gewöhnlich öffnet sich automatisch ein Fenster, in dem einige Dienste angeboten werden. Welche Programm sei offerieren, hängt allerdings von den Systemeinstellungen ab, in die sich manche Programme einschreiben, andere aber nicht. Diese Fenster ist nebenbei Teil der so genannten Windows Image Architecture (WIA). Diese soll eine einfache Verwaltung von Bildern gewährleisten und hat daher bereits alles nötige integriert, um PTP-tauglich zu sein.

Selbstverständlich kann man auch das Programm eigener Wahl starten und dann wie oben gezeigt auf die Kamera beziehungsweise ihre Speicherkarte zugreifen.

Probleme mit PTP?

So weit die schöne Theorie. Tatsächlich hat etwa Canon das PTP-Protokoll nach eigenem Gutdünken erweitert, ähnlich wie auch das USB-Protokoll von Firmen um einige Zusatzfunktionen "bereichert" wurde. Eigentlich sollten trotzdem sämtliche Dienste laufen, doch kommt es immer wieder zu Problemen. Hier sind einige aufgelistet:

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