Fotostudios Nieder

Tipp

Zoom online

Blickfang für die eigene Webgalerie

Bei einer Online-Galerie entscheidet auch ihre Architektur, wie gerne Besucher dort Fotos betrachten. Mittlerweile muss man kein Programmierkünstler mehr sein, um eigene Werke trickreich zu präsentieren.

Neben irr blinkenden Lichtern gibt es einige sinnvolle Helfer, die insbesondere Fotografen nützen. In diesem Tipp stellen wir vor, wie man Betrachtern ermöglicht, in ein Foto zu zoomen. So muss man es nicht großformatig auf die Webseite bringen, was den Besucher nur durch quälende Ladezeiten nervt. Nichtsdestotrotz lassen sich sämtliche Details begutachten. Und es lassen sich sogar viele Aufnahmen nebeneinander gruppieren, die nach einem Mausklick Bildausschnitte zeigen.

Hier stellen wir zwei kostenlose Softwares zur Auswahl, die unterschiedliche Techniken verwenden.

Zoomifyer

Der Zoomifyer setzt die Skriptensprache Flash ein. Für den Benutzer dürfte vor allem interessant sein, wie er installiert wird und welche Funktionen er mitbringt.

Ein Bild für den Zoomifyer aufzubereiten, ist mit eine Handgriff erledigt. Etwas Erfahrung benötigt man allerdings, um den HTML-Code einer Website anzupassen.

Die Installation ist denkbar einfach:

Zuerst lädt man sich die komprimierte Zip-Datei von der unten genannten Website herunter. Nachdem sie entpackt wurde, kann man sofort loslegen. Am einfachsten ist, das zu präsentierende Foto einfach bei gedrückter Maustaste auf die Datei Zoomifyer EZ v3.0.exe zu ziehen und dann loszulassen. Danach kann man zusehen, wie die Software das Foto in kleine Häppchen zerlegt. Diese packt sie in einen Ordner, der sich im selben Verzeichnis wie das Bild befindet.

Der schwierigste Part beginnt jetzt: Man muss entweder die Datei Template.htm bearbeiten oder die Seite einer bestehenden Online-Galerie, wo das Bild gezeigt werden soll. Hierzu benötigt man zweierlei: Einen vernünftigen Editor und einfache Grundkenntnisse in der Layout-Sprache HTML. Man muss nämlich die Variable VALUE="zoomifyImagePath=" anpassen. Der Bildpfad muss zum Ordner mit dem geschredderten Großbild verweisen. Auf der Festplatte könnte dieser C:\Eigene Dateien\Eigene Bilder\schredderordner heißen. Freilich wird er anders lauten, nachdem alles ins Internet hochgeladen wurde.

Gewöhnlich hat man mithilfe eines FTP-Programms Zugang zu allen Verzeichnissen, die ein Internet-Provider dem Benutzer zugewiesen hat. Beispielsweise kopiert man die Dateien zoomifyViewer.swf und Template.htm sowie das Verzeichnis mit den Bildern in die eigene Web-Präsenz. Dann muss man beispielsweise von der eigenen Startseite einen Link zu Template.html setzen, damit alle Besucher ihm folgen können. Oder man lädt nur zoomifyViewer.swf und den Bilderordner hoch, ergänzt aber den HTML-Code einer vorhandenen Webseite.

Die Software gibt es unter www.zoomify.com Sie arbeitet unter Windows und Mac OS.

Das Menü von Zoomify. BritePic in einer Online-Galerie.

BritePic

Mit BritePic lässt sich ein hübsches und nützliches Menü auf einem Foto unterbringen. Es wird zuerst in Vollbildansicht gezeigt, dann kann man hineinzoomen und vieles mehr:

Die Fülle an Möglichkeiten hat natürlich einen Haken. Zuerst einmal ist Brite Pic zwar kostenlos, aber dafür muss man sich registrieren. Nicht jeder gibt dafür gerne eigene Daten preis. Zudem sollte man Wissen, dass Brite Pic zu adBrite gehört, einer Werbefirma im Internet. Das allerdings hat nur zur Folge, dass man in einem kleinen Kästchen auf dem Bild Werbung unterbringen kann, wenn man will.

Damit ein Foto mit dem Menü ausgestattet werden kann, muss man sich wie gesagt erst registrieren. Danach erhält man eine persönliche Benutzernummer. Die wiederum muss mitsamt einem einfachen Code-Schnipsel auf der eigenen Website untergebracht werden. Wenn man weiß, an welche Stelle in einem HTML-Dokument die Bildangabe sitzen muss, ist das nicht weiter schwierig. Mehr dazu ist unter www.britepic.com zu finden.

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