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Mustergültige Copyright-Stempel gestalten

Eigene Aufnahmen sollten namentlich markiert werden, bevor sie im Internet veröffentlicht werden. Ansonsten kann sie jeder kopieren, vervielfältigen und für eigene Zwecke benutzen. Abgesehen davon, dass dies gegen das Urheberrecht verstößt, ist es für den Fotografen ärgerlich. Manchmal werden recht aufwändige Methoden angepriesen, um den Bilderklau zu unterbinden: Per Javascript etwa wird der Rechtsklick unterbunden, was aber einfach zu unterlaufen ist. Letztendlich ist aber nur sinnvoll, die Aufnahmen mit einem persönlichen Stempel zu versehen, etwa © Max Mustermann.

Solche Markierung lassen sich mithilfe von Spezialprogrammen erledigen. Doch kann man auch die geballte Kraft von Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop oder dem kostenlosen Gimp nutzen. Mit ihren Werkzeugen lässt sich ein perfekter Stempel erstellen.

Ins Bild zu zoomen, hilft bei jeder Detailarbeit. Photoshop stellt einfache Ornamente zur Auswahl.
Dekor und Text lassen sich sehr einfach mit Schatten oder Hell-Dunkel-Verläufen versehen. Den eigenen Namen kann man mit allen Finessen aufpolieren.
  1. Als erster Schritt wird mit dem Befehl "Datei – Neu" eine neue Leinwand für den Stempel geschaffen. Sie sollte etwa so groß sein, wie später der Stempel auf einem Bild erscheint. Doch muss man es nicht allzu genau nehmen, seine Maße lasen sich später jederzeit frei verändern. In unserem einfachen Beispiel wurde 200 mal 80 Pixel gewählt.
  2. Damit sauber gearbeitet werden kann, sollte die Vorlage in vergrößerter Ansicht dargestellt werden. Dazu wählt man das Werkzeug mit der Lupe und zoomt durch mehrmaliges Klicken in das Bild. Indem dagegen beim Klicken die Taste "Alt" gedrückt wird, lässt sich wieder herauszoomen.
  3. Die leere Leinwand könnte man jetzt mit einer schmucken Grafik füllen. Wir zeigen die einfachste Variante. Ab Photoshop 7.0 etwa stehen zahlreiche Muster bereit, die mit dem "Eigene Form-Werkzeug" zu applizieren sind. Wir wählen schlicht das Copyright-Symbol. Bei gedrückter Maustaste ist es in beliebiger Größe aufzuziehen.
  4. Oben in der Werkzeugleiste (siehe Screenshot) lässt sich die Farbe, ein Schwarz-Weiß-Verlauf oder ein effektvoller Schatten bestimmen.
  5. Falls noch ein Schriftzug den Stempel zieren soll, nimmt man das Textwerkzeug in die Hand. Größe, Schrifttype und Farbe sind frei veränderbar. Auch lässt sich der Text dehnen, krümmen oder stauchen.
  6. Nachdem der Textmodus verlassen wurde, etwa indem man ein beliebiges anderes Werkzeug wählt, lässt sich das Kunstwerk als eigene Pinselspitze speichern (Menüpunkt "Bearbeiten – Werkzeugspitze festlegen"). Im Bildbearbeitungsprogramm Gimp lautet der Pfad "Datei – Speichern unter – Gimp-Pinsel".
  7. Die Bildvorlage darf man jetzt schließen, ohne sie speichern zu müssen. Dafür kann man eine beliebige eigene Aufnahme öffnen, um sie als geistiges Eigentum zu kennzeichnen.

Die eigene Petschaft ist im Nu einsatzbereit: In der Werkzeugpalette wird der Pinsel ausgewählt und für diesen wiederum die gerade gesicherte Werkzeugspitze. Ihre Größe und Deckkraft lässt sich je nach Bedarf anpassen.

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