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Besonderheiten

Fakten, Fakten

Fujifilm S6500fd

Fujifilm S6500fd Fujifilm FinePix S6500fd - eine vollausgestattete Super-Zoom-Kamera mit technischen Raffinessen, die mit Gesichtserkennung für bessere Aufnahmen sorgt.
Fujifilm setzt die Reihe ihrer komfortabel ausgestatteten S-Modelle mit der FinePix S6500fd fort. Die Kamera wirkt nicht nur wie eine Spiegelreflexkamera im Kompaktformat, sie lässt sich auch weitgehend wie die Profi-Geräte bedienen. Ein Super-Zoomobjektiv verleiht ihr ebenso starke Weitwinkelfähigkeit wie die Möglichkeit, mit kräftiger Teleeinstellung auch weit entfernte Motive formatfüllend ins Bild zu setzen.

Ausstattung

Die Fujifilm S6500fd basiert auf der neuesten Generation von Fujifilms SuperCCD-Bildsensoren. Diese zeichnen sich gegenüber herkömmlichen CCDs dadurch aus, dass die einzelnen CCD-Zellen  also die  Pixel  in einer wabenförmigen Struktur diagonal auf dem Sensor angebracht sind. So überraschend es klingen mag, aber dies hat bei der Auflösung von horizontalen und vertikalen Bildstrukturen  und dazu gehören die meisten Motive mit senkrecht stehende Häusern, dem Horizont am Urlaubsstrand und auch den im Bild stehenden Freunden und Verwandten  erhebliche Vorteile. Hinzu kommt die achteckige Form der einzelnen CCD-Elemente, die gegenüber dem herkömmlichen quadratischen Aufbau eine größere Fläche pro Pixel und damit eine größere Lichtempfindlichkeit besitzen. Gemeinsam mit Fujifilms ausgezeichneter Real Photo Technology ist die S6500fd daher in der Lage, Bilder mit einer Lichtstärke von bis zu ISO 3.200 aufzunehmen.
Der Bildsensor der Fujifilm liefert eine nominelle Auflösung von 6,3 Megapixel und kann daher Fotos mit 2.848 x 2.136 Pixel (6.083.328 Pixel) fotografieren, die selbst DIN-A3-Ausdrucke in guter Qualität erzeugen. Überraschen lassen sollte man sich nicht von der im 3:2-Modus noch etwas höheren Auflösung von 3.024 mal 2.016, die mit insgesamt 6.096.384 Pixel tatsächlich um 13.056 Pixel über der Normalauflösung liegt. Während andere Digitalkameras nämlich das 3:2-Seitenverhältnis beschneiden, kommt bei der FinePix S6500fd durch die Umrechnung der diagonal angeordneten Pixelzellen in das horizontale und vertikale Zeilen- und Spaltenschema im Digitalfoto ein leicht höherer Auflösungswert zustande. Wer sowieso das länglichere 3:2-Format bevorzugt, weil dies dem klassischen Kleinbildfoto entspricht und damit Bildabzüge beim Fotohändler im 10x15- oder 13x18-Format ohne Beschnitt oder weißen Rand möglich sind, freut sich über diese kostenlose  Zugabe natürlich um so mehr.

Fujifilm FinePix S6500fd: Rückseite mit LCD-Monitor

Fujifilm FinePix S6500fd: Karteneinschub für xD-Picture Cards

Auf der Rückseite besitzt die FinePix S6500fd einen 2,5 Zoll großen LCD-Monitor, der eine Auflösung von 235.000 Pixel besitzt.

Zur Speicherung der Fotos kommen xD-Picture Cards zum Einsatz, die in den Karteneinschub auf der linken Kameraseite eingefügt werden.


Eine Kamera ist aber immer nur so gut wie ihr Objektiv: Fujifilm hat sich nicht lumpen lassen und mit dem Fujinon 28-300mm, f1:2,8-49 eine extrem leistungsstarke Lösung integriert. Das Objektiv bietet gegenüber anderen Digitalkameras gleich vier hervorzuhebende Besonderheiten:
1. Das Objektiv besitzt mit 28 Millimeter eine echte Weitwinkeleinstellung. Viele andere Super-Zooms beginnen erst mit höheren Brennweiten ab etwa 35 Millimeter und erschweren damit Aufnahmen in Innenräumen, wenn man etwa auf Familienfesten alle Anwesenden auf dem Bild haben möchte. Für die Fujifilm S6500fd ist das kein Problem.
2. Die maximale Telebrennweite von 300 Millimeter erlaubt sehr starke Bildvergrößerung auch weit entfernter Motive. Das ist nicht nur im Urlaub praktisch, sondern auch bei Porträtaufnahmen oder bei ähnlichen Aufgaben.
3. Die Zoomverstellung erfolgt nicht mittels zweier Zoomtasten oder einer Wippe, sondern wie von der Spiegelreflexkamera gewohnt mit einem dicken Objektivring, der durch seine griffige Gummierung eine feinfühlige  und vor allen Dingen stufenlose  Änderung der Brennweite erlaubt. Die Festlegung bei motorisch verstellbaren Zoomobjektiven ist nämlich nie ganz stufenlos, sondern erfolgt in einer festgelegten Anzahl von Einstellschritten, die im besten Fall dem Fotografen durch eine relativ hohe Anzahl  annähernd stufenlos erscheint.
4. Während selbst bei immer mehr Digitalkameras im Consumersegment eine manuelle Zoomverstellung glücklicherweise zu finden ist, ist eine manuelle Festlegung der Schärfe per Objektivring fast nie anzutreffen. Anders die S6500fd, deren manuelle Schärfe mit einem zweiten Objektivring festgelegt wird. Einschränkend muss erwähnt werden, dass die eigentliche Verstellung der Linsengruppe über einen Stellmotor erfolgt, jedoch ist das für den Fotografen praktisch nicht bemerkbar.

Fujifilm FinePix S6500fd: Aufsicht mit Modus-Wahlrad

Fujifilm FinePix S6500fd: Vier Batterien im Lieferumfang

Auf der Oberseite ist der klappbare Blitz zu erkennen und das Modus-Wahlrad, mit dem nicht nur zwischen Aufnahme und Wiedergabe, sondern auch den verschiedenen Belichtungsmodi und den wichtigsten Motivprogrammen umgeschaltet werden kann.

Die Kamera verwendet AA-Zellen zur Stromversorgung. Fujifilm liefert normale Batterien mit, passende Nickel-Metallhydrid-Akkus sind optional von Fujifilm oder auch von Drittanbietern erhältlich.

Fujifilm FinePix S6500fd: Seitenansicht mit Fokusschalter

Fujifilm FinePix S6500fd: Einschalttaste für Gesichtserkennung

Auf der linken Kameraseite befindet sich der Umschalter für die Fokus-Modi. Die Kamera kann den Autofokus im Single- und Continuous-Modus (Einzelbild oder kontinuierliche Einstellung) nutzen sowie auf manuelle Scharfstellung umgeschaltet werden. Im letzteren Fall erfolgt die Fokussierung mit einem Objektivdrehrad.

Die Gesichtserkennung der S6500fd vermag bis zu 10 Gesichter im Bild zu erfassen und stellt Belichtung und Schärfe gezielt auf diese Bildbereiche ein.


Neben den außergewöhnlichen Eigenschaften von CCD und Optik bietet die Elektronik der FinePix S6500fd aber noch eine weitere Finesse: Das Kürzel  fd im Produktnamen steht für  Face Detection , auf deutsch  Gesichtserkennung . Diese Funktion wird über eine Funktionstaste auf der Rückseite gesteuert und ist im Normalfall bereits beim Einschalten der Kamera aktiviert. Die S6500fd kann damit bis zu 10 Gesichter im Bild anhand von typischen Merkmalen wie ovale Kopfform, Augen und Mund erkennen. Sie zeigt die erkannten Gesichter auf dem LCD-Monitor durch grüne Rechtecke an und stellt die Aufnahmeparameter darauf ein.
Das Verfahren hat mannigfaltige Vorteile: Sind bei Porträtaufnahmen die fotografierten Personen nicht genau im Zentrum des Bildausschnitts zu finden, fokussiert der Autofokus einer normalen Digitalkamera häufig auf den Hintergrund in der Bildmitte. Ähnliches gilt für die Belichtungseinstellung: Auch hier kann die Automatik unter Umständen falsch entscheiden, wenn etwa Porträts im Gegenlicht aufgenommen werden sollen. Die Gesichtserkennung der S6500fd setzt dem ein Ende. Sind die Gesichter erfasst, dann stellt die Fujifilm alle Parameter passend auf diesen Bereich im Bild ein.
Die weitere Gesamtausstattung der Kamera zeigt Licht und Schatten: Fujifilm liefert die Kamera mit einem erfreulich großen Speichermedium, denn der Hersteller gibt der S6500fd eine 256 MB große xD-Picture Card mit auf den Weg  für eine 6-Megapixel-Kamera ist das außergewöhnlich viel. Zur Stromversorgung dienen vier AA-Zellen, wobei Fujifilm aber keine Nickel-Metallhydrid-Akkus mitliefert, sondern normale Batterien. Man sollte daher beim Kauf der Kamera gleich ein Akku-Paket mit Ladegerät mitbestellen, die der Fotohandel zu günstigen Preisen anbietet.

... im Test

Das Objektiv der FinePix S6500fd zeichnet sich trotz der extrem hohen Zoomleistung durch eine sehr gute Bildgeometrie aus. Die Verzeichnung hält sich auch in der maximalen Weitwinkel-Einstellung in Grenzen, die Unschärfen zu den Randbereichen sind gering ausgeprägt. In der Auflösungsmessung erreicht die S6500fd Spitzenwerten. Das bedeutet, sie setzt ihre 6,3 Megapixel exzellent in Bilddetails um und erreicht damit, dass trotz der im Vergleich zu anderen Kameras schon etwas niedrigen nominellen Auflösung sehr gute Bildergebnisse entstehen, die die Ansprüche an die maximale Printgröße der meisten Anwender mehr als abdecken.
Die Farbwiedergabe ist ebenfalls sehr gut. Die Fujifilm-Spezialität einer guten Hauttondarstellung, die sich durch eine sehr feine Abstufung und natürliche Farbtöne auszeichnet, sind auch bei der S6500fd zu finden. Im Standardtestbild im Teststudio sorgte der Weißabgleich jedoch für eine leicht zu gelbliche Darstellung. Ein Verhalten, das die Kamera unter normalen Bedingungen weder unter natürlichem Tageslicht noch bei Innenraumbeleuchtung zeigte. Sie tendiert bei Aufnahmen mit Sonnenlicht eher zu einer sehr neutralen Darstellung und betont bei Landschaftsfotos die Grün- und Blaubereiche.
Das Rauschverhalten ist ebenfalls sehr gut. Bis zu den höchsten ISO-Stufen bleibt die Kamera dank der Real Photo Technologie auf einem so niedrigen Niveau, das andere bereits bei ISO 400 oder 800 überschreiten. Daher können mit der FinePix S6500fd auch dann noch Bilder gemacht werden, wenn andere Kameras bereits den Blitz zuschalten oder gleich ganz passen müssen. Der Anwender selbst muss sich übrigens keine großen Gedanken über die richtige ISO-Einstellung machen. Die Kamera bietet ihm mit den Motivprogrammen  Natürliches Licht und  Bildstabilisierung zwei Einstellungen, die mit dem großen Drehrad auf der Oberseite gewählt werden und abhängig vom Motiv die ISO-Einstellung auf einen so hohen Wert setzen, dass auch ohne Blitz verwacklungsfreie Aufnahmen entstehen. Der Begriff  Bildstabilisierung ist dabei etwas unglücklich gewählt, denn eine optische Bildstabilisierung mit einer gegen die Wackelrichtung bewegten Linsengruppen im Objektiv oder einem beweglichen CCD-Sensor besitzt die Kamera nicht.
Wer sich erst nach der Aufnahme entscheiden mag, ob der Einsatz des integrierten Blitzgerätes vielleicht doch sinnvoller gewesen wäre, dem bietet die S6500fd mit  Natural Light & Flash - Dual Shot Modus auch eine Lösung. Hinter dem englischen Wortungetüm verbirgt sich ein Aufnahmemodus, bei dem die Kamera automatisch zwei Aufnahmen schnell hintereinander schießt, wobei ein Bild ohne Blitz aufgenommen wird, das andere mit Hilfe des künstlichen Blitzlichts. Die Kamera speichert beide Fotos und man kann dann entscheiden, welches der zwei Bilder einem besser gefällt.
Hilfreich sind viele Motivprogramme, die teilweise über das Moduswahlrad oben und zum Teil per LCD-Menü gewählt werden. Sehr praktisch ist außerdem das Autofokus-Hilfslicht, das in dunklen Situationen das Motiv beleuchtet und die automatische Scharfeinstellung damit wirkungsvoll unterstützt.
Die Kamera bietet neben auf der Rückseite einen mit 2,5 Zoll und 235.000 Pixel besonders hoch auflösendes LC-Display, der kleine elektronische Sucher im Okular arbeitet mit 115.000 Pixel. Die Umschaltung zwischen beiden Suchersystemen erfolgt mit einer eindeutig gekennzeichneten Taste auf der Rückseite. Überhaupt sind alle Funktionselemente schnell und leicht zu finden: Wichtige Basiseinstellungen erreicht man über die F-Taste, mit der etwa die gewünschte Auflösung schnell eingestellt ist. Die Wahl der Belichtungsmodi, zu denen neben den erwähnten Motivprogrammen auch eine Zeit- und Blendenvorwahl sowie ein vollkommen manuell gesteuerter Modus kommen, lässt sich über das Drehrad auf der Oberseite festlegen. Weitere Funktionen wie die Flash-Modi oder die Umschaltung auf den Makromodus, der Bildaufnahmen bis zu 10 Zentimeter vor dem Objektiv erlaubt, lassen sich per Funktionsschalter neben dem LCD-Monitor ebenfalls per Knopfdruck aktivieren.

Um das Testbild in der Originalauflösung (JPEG-Format; beste Qualitätseinstellung der Kamera) anzusehen, klicken Sie auf das Vorschaubildchen. Wegen der Dateigröße kann der Download durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen.

Fujifilm FinePix S6500fd: Testbild

Die Fujifilm S6500fd erreicht sehr gute Auflösungswerte für eine Kamera dieser Preisklasse. Sie setzt ihre nominelle 6,3 Megapixel damit in eine gute Detaildarstellung um. (Achtung: Ein Klick auf das Bild öffnet das Testbild in Vollauflösung mit zirka 3 Megabyte)

Besonderheiten

Die wichtigsten Besonderheiten der S6500fd, zu denen neben ihrer Objektivausstattung auch die Gesichtserkennung gehört, wurden bereits erwähnt. Die Kamera bietet aber noch einige andere Spezialitäten. Dazu gehört etwa die Möglichkeit, auch Videos aufzeichnen. Diese speichert die Kamera inklusive Ton als AVI-Datei im platzsparenden MotionJPEG-Modus. Daher können die Filme der S6500fd auf praktisch jedem aktuellen Windows-Rechner ohne Installation einer zusätzlichen Software per MediaPlayer (und installiertem DirectX) sofort abgespielt werden. Die Videos werden in VGA-Auflösung mit ruckelfreien 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet.

Fakten, Fakten

Name der Kamera S6500fd 
Hersteller  Fujifilm 
Auflösung  2848 x 2136 Pixel 
CCD Brutto  6 Megapixel 
Objektiv  10.71 -fach Zoom, 28-300 mm
Digitalzoom: 2-fach 
Lichtstärke  2.8f  
Makro  0 bis 90 Zentimeter  
Sucher  LC-Display im Sucher
LCD-Sucher
optischer Sucher
 
LCD-Display  2.5 Zoll
Farb-TFT mit 235.000 Pixel  
Speichersystem  xD-Picture Card
Mitgeliefertes Medium  xd-Picture Card, 256 MB  
Interner Speicher  -
Schnittstellen USB
 
TV-Anschluss  PAL/NTSC
 
 
IN DER PRAXIS
 
  
Einschaltdauer  1.5 Sekunden 
Auslöseverzögerung ohne Vorfokus  0.7 Sekunden 
Auslöseverzögerung mit Vorfokus  0.03 Sekunden
Bildfolge volle Auflösung 0.80 Bilder pro Sekunde
Bildfolge im Serienmodus 2.20 Bilder pro Sekunde
Max. Bildanzahl Serie 3 Bilder 
Belichtung manuelle Blendenvorwahl
manuelle Zeitvorwahl
komplett manuell
Belichtungsreihenautomatik (Bracketing)
Belichtungskorrektur +/- 2 Blendenstufen
 
Eingebauter Blitz Ja, Reichweite: 8.30 m  
Blitzmodi Immer ein
Immer aus
Automatik-Blitz
Slow-Sync
Anti-Rote-Augen
 
Zusatzblitz nein
 
Standardbildformat JPEG , 2 Kompressionsstufen
Verfügbarkeit ab 01.10.2006
Preis 499 EURO





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