Kameras vor Regen schützen
Der einfachste Regenschutz für Kameras wäre, ins Haus zu verschwinden, sobald dunkle Wolken dräuen. Schließlich hat man neben der Nässe mit mit erschwerten Lichtbedingungen zu kämpfen, weswegen die Lust zu fotografierten sinkt. Doch ist die Theorie grau wie eine Gewitterfront: Im Urlaub oder auf Wanderungen findet man nicht so schnell einen Unterschlupf. Und insbesondere Naturfotografen wollen wegen einiger Tropfen nicht von ihrem Beobachtungsposten flüchten, wodurch scheues Wild vertrieben würde. Kurzum. Die Kamera benötigt einen Regenschutz, damit sie selbst bei Nässe einsatzfähig bleibt.
Kompaktkameras beschirmen
Für Kompaktkameras gibt es zahlreiche preiswerte Lösungen. Es lohnt sich daher kaum, selbst mit Nadel und Faden zu hantieren. Folgendes gibt es beim Kauf zu beachten:
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| Modell D-CP2 von ewa-marine mit einem Frontschutz aus optischem Glas. |
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Die einfachsten Varianten bestehen aus Plastiktüten, die sich wasserfest verschließen lassen. Damit sind sie auch zum Schnorcheln oder einen Bootsausflug geeignet. Hierbei ist unbedingt zu beachten, dass die Tüte keinen oder nur wenig Auftrieb hat. Ohne zusätzlichen Schwimmer versinkt daher das gute Stück, falls etwa ein Kanu kentert.
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In der Tüte sind Kamerafunktionen noch halbwegs bedienbar. Allerdings leidet die Abbildungsqualität, wenn sich welliges Plastik vor dem Objektiv befindet.
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Besser ausgestattete Schutzhüllen haben einen Vorsatz aus Hartplastik eingearbeitet, der das Objektiv aufnimmt. Auf diese Weise ist es erstens geschützt. Zweitens sitzt vor der Frontlinse eine ebenmäßige Scheibe, die keine Verzerrungen nach verursacht. Nichtsdestotrotz wird sie die optische Qualität mindern.
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Selbst Kompaktkameras haben heutzutage erstaunliche Zoomfähigkeiten. Grundsätzlich gilt: Je mehr Zoom, umso weiter fährt das Objektiv aus. Dies kann problematisch werden. In einer Tüte eingesperrt stößt es unter Umständen an die Innenwand. Aus diesem Grund kann man es nicht voll ausreizen oder schadet sogar seiner Mechnik. Der Regenschutz muss also voluminös genug sein, um die Kamera auch bei ausgefahrenem Objektiv aufzunehmen.
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Aufgrund der Luftfeuchtigkeit wird sich in der Hülle möglicherweise Schwitzwasser bilden. Daher sollte man ein Tütchen mit Silika-Gel hinein tun.
Preiswerte Lösungen sind beispielsweise die Wavecase Digicam, Hüllen von Aquapac oder ewa-marine. Außerdem sind für zahlreiche Kameras Gehäuse aus Hartplastik erhältlich, die genau auf das Modell zugeschnitten sind und gewöhnlich für die Unterwassserfotografie benutzt werden. Ein Foto-Händler in der Nähe wird sicherlich Produkte kennen und bestellen können.
Spiegelreflexkameras trocken halten
Für Spiegelreflexkameras gilt Ähnliches wie für ihre kleinen Geschwister: Die Regenhülle muss ausreichend Platz für sie und das ausgefahrene Objektiv bieten. Gewöhnliche Plastiktüten wird kein Fotograf benutzen: Es wäre verrückt, vor ein hochwertiges Objektiv billiges, transparentes Plastik zu setzen. Bevorzugt wird eine Art Überwurf verwendet, der schnell anzubringen ist.
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| Der Regenschutz E-690 von Kata. |
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Das Objektiv benötigt nicht nur ausreichend Spielraum nach vorne. Manche Zoomobjektive ziehen aufgrund ihrer Bauweise ein weiteres Problem nach sich: Ihre Frontlinse dreht sich. Wenn der Regenschutz zu eng anliegt, verdreht er sich ebenfalls. Die Folge ist, dass der der Zoom gebremst oder ganz gestoppt wird.
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Um durch den Sucher zu schauen, kann der Fotograf mit unter die Regenhaube schlüpfen. In manche Modelle ist auch ein Guckloch eingearbeitet, um trotz Überwurf freie Sicht auf den Sucher zu haben. Hierfür genügt ein einfaches Loch mit einer Klappe, die beispielsweise mit einem Klettverschluss zugemacht werden kann.
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Landschaftsfotografen pflanzen die Kamera oft auf ein Stativ. Der Regenschutz sollte so geschnitten sein, dass die Kamera problemlos auf dem Dreibeiner bleiben kann.
Die Regenhüllen des Herstellers Kata E-690, E-702 und E-704 sind für Spiegelreflexkameras in verschiedenen Größen gedacht. Andere Markennamen sind beispielsweise Quenox, Matin und ewa-marine. Auch hier hilft sicherlich ein Fotohändler weiter, was geeignet und lieferbar ist.